Unsere Tiere
Tierwohl aus Überzeugung
Das Tierwohl steht bei uns an erster Stelle. Wir achten darauf, unseren Tieren stets mehr Platz und bessere Bedingungen zu bieten, als es die gesetzlichen Vorschriften verlangen.
Der Anfang
Früher wurde auf dem Hof Grossvieh gemästet. Da der Stall den Anforderungen des neuen Tierschutzgesetzes nicht mehr entsprach, gab Ruedi diese Betriebsform auf.
Gemeinsam mit Michi richtete er den Hof anschliessend neu aus. Sie bauten einen Hühnerstall, in den schon bald Freilandhühner einzogen.
Schritt für Schritt gewachsen
Michi erhielt eine tragende More namens Mary geschenkt. Anfangs lebte sie auf der Weide in einem Iglu. Schon bald zeigte sich jedoch, dass ein fester Stall die bessere Lösung war. Kurzerhand nahm Michi das Projekt selbst in die Hand und baute einen geeigneten Stall.
Einige Zeit später entdeckte Michi seine Begeisterung für Schafe. Zunächst hielt er Kameruner, später kamen Dorper hinzu, die eine grössere Statur haben. Wichtig war ihm dabei stets, Haarschafe zu halten, da ihm das Scheren nicht zusagte. Schliesslich entdeckte er die heutige Hauptrasse des Hofes: die Nolanas. Diese überzeugten ihn so sehr, dass er beschloss, künftig hauptsächlich mit ihnen weiterzuarbeiten.
Schafe
Unsere Lämmer werden bei uns auf dem Hof geboren und bleiben in den ersten Lebenswochen bei ihren Müttern im Stall, wo sie von ihnen versorgt werden. Sobald sie kräftig genug sind, dürfen sie auf die Weide. Dabei achten wir stets darauf, dass die Lämmer so lange wie möglich bei ihren Müttern bleiben können.
Unsere Weiden zeichnen sich durch eine grosse Pflanzenvielfalt aus und bieten den Schafen eine optimale, natürliche Fütterung. Die Tiere geniessen es, über die grosszügigen Flächen zu springen, zu grasen oder unter den schattenspendenden Obstbäumen zu ruhen.
Sie bleiben so lange wie möglich auf der Weide. Sobald das Wetter umschlägt und eine Beweidung nicht mehr möglich ist, bringen wir sie in unseren grosszügigen Stall zurück und füttern sie mit Heu und Silage.
Nolana
Der Name der Rasse stammt aus dem Spanischen: lana bedeutet Wolle, entsprechend heisst no lana so viel wie „keine Wolle“. Die Rasse ist noch relativ jung und wurde gezielt so gezüchtet, dass die Tiere keine Wolle und (wenn möglich) keine Hörner tragen. Hintergrund dafür ist der stark gesunkene Wollpreis, durch den sich die aufwendige Schur kaum mehr lohnt.
Im Winter entwickeln die Schafe dennoch ein dichtes Fell, das sie im Frühjahr selbstständig wieder abwerfen. Die abgeworfene Wolle wird übrigens gerne von Vögeln für den Nestbau verwendet.
Die Rasse Nolana begeistert uns so sehr, dass wir uns 2025 entschieden haben dem «Nolana Schafzuchtverein Schweiz» und ebenfalls dem «Schafzuchtverein Umgebung Wil» beizutreten. Mit viel Freude starten wir dieses Jahr offiziell als Züchter und dürfen im Herbst 2026 unsere ersten eigenen Zuchtlämmer präsentieren.
Zukunftsvision
Ebenfalls im Jahr 2026 bauen wir einen neuen grosszügigeren Schafstall, der Platz für gesamthaft 220 Schafe bieten soll.
Schweine
Unsere Schweine sind Duroc-Turopolje-Mischlinge und werden in kleinen Gruppen gehalten. Sie haben jederzeit Zugang zu einem Auslaufbereich. Die Stallungen sind mit Stroh ausgestattet – zum Liegen, Wühlen oder einfach zum Herumtollen.
Die Rasse Duroc zählt zu den älteren Hausschweinrassen. Ihr genauer Ursprung ist nicht eindeutig bekannt, sie gelten jedoch als besonders zutraulich und ruhig im Umgang.
Die Turopolje-Schweine sind eine sehr robuste Rasse und können ganzjährig im Freien gehalten werden. Sie stammen aus der gleichnamigen Region in Kroatien und waren dort lange eine typische Schweinerasse. Erste Aufzeichnungen reichen bis ins Jahr 1352 zurück. Über viele Jahre galt die Rasse als vom Aussterben bedroht.
Zukunftsvision
Mit dem Bau des neuen Schafstalls profitieren auch unsere Schweine: Sie erhalten direkten Zugang zu einer eigenen Weide, auf der sie nach Herzenslust wühlen können.
Hühner
Unsere 350 Hühner leben in einem grosszügigen Stall mit Wintergarten, sowie in einem weitläufigen Auslauf unter Obstbäumen. Sie lieben es, die heruntergefallenen Äpfel anzupicken, den Auslauf zu erkunden und ausgiebig zu scharren.
Fleissig legen sie ihre Eier, die wir von Hand reinigen und sortieren.
Laufenten
Unsere Laufenten pflegen unseren Garten auf natürliche Weise. Sie sorgen dafür, dass gefrässige Schnecken gar nicht erst in die Nähe von Gemüse und Obst kommen – ganz ohne den Einsatz von sonst häufig verwendeten Giften. Wir geniessen es, ihnen zuzuschauen und ihrem fröhlichen Geschnatter zu lauschen.






















